Gestern hatte ich mal wieder eine tolle Begegnung mit einer Aufsichtsperson der Stadt München, und zwar diesmal im Pius-Park oder eigentlich könnte man ihn auch als Anlaufstelle für saufende Penner nennen.
Nunja ich schreibe das hier, weil ich vermute, dass es diese “Dinger”, also diese grünen Metall-Pfeiler, nur in München gibt. Es sind diese grünen, rund 70 cm hohen Metall-Poller, die an Rändern von Wiesen stehen, meist in Gegenden, wo freilaufende Hunde erlaubt sind. Sie fügen sich fast ungesehen in die Landschaft ein und haben oben auf der gen Himmel schauenden flachen Seite einen durchgestrichenen Dackel. Dazu muss man sagen, dass man dieses auf den ersten Blick nicht wirklich erkennt, könnte also auch sonstwas sein.

Nach Recherche & durch Aufsichtspersonen der Stadt München fand ich heraus, dass sie die Bedeutung haben, dass Hunde auf dieser speziellen Wiese/diesem Bereich nicht drauf sollen.
Ehrlich gesagt, ich bin noch nie so oft wegen Oskar angesprochen worden, wie in der Zeit seitdem wir hier in München leben. Irgendwie keimt das Gefühl auf, dass Leute, die den ganzen Tag in einem öffentlichen Park sitzen, saufen, pöbeln &Dreck hinterlassen mehr Wert sind, als ein Hundehalter der den Kot seines Hundes aufsammelt. Bei uns speziell handelt es sich um diesen besagten Pius-Park, wo man im Sommer es eigentlich total vergessen kann seine abendliche Gassi-Runde abzuhalten. Dieses Jahr wurden wir mal wieder mehrfach angepöbelt, haben Männer gesehen die in den Park urinierten und noch größere Geschäfte “abseilten”. Und dann kommt so was, wie gestern, dass man angesprochen wird, weil man einen Trampelpfad, der eigentlich mehr wie ein Weg bereits angelegt ist mit seinem Hund abläuft; ABER dieses Sperrzone sei, aufgrund besagter grüner Metall-Pfeiler.
Langsam kotzt es einen eigentlich nur noch an & wir sind echt am überlegen ob wir nicht einfach auch mal eine tolle Beschwerde an die Stadt München senden, wenn sich schon diese Krattler aufregen weil unsere Hunde dort laufen.